INTERREG VA Großregion UniGR Center for Border Studies
Border Studies: Europäisches Kompetenz- und Wissenszentrum für Grenzraumforschung

Auftraggeber
Europäische Union, INTERREG VA Großregion

Laufzeit
Januar 2018 – Dezember 2020, verlängert bis Juni 2022

Projektbeschreibung

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung ist Partner in dem INTERREG Projekt, das von der zentralen Geschäftsstelle der Universität der Großregion getragen wird. Es wird von rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Luxemburg, der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Lüttich, der Universität Lothringen, der Universität des Saarlandes und der Universität Trier umgesetzt. Die wissenschaftliche Verantwortung liegt bei der Universität Luxemburg.

Im Rahmen des Projektes wird mit Hilfe von EU-Fördergeldern ein europäisches Zentrum für Grenzraumforschung aufgebaut. In dem interdisziplinär besetzen Projekt arbeiten Geistes- und Sozialwissenschaftler über Grenzfragen, ihre Bedeutung und Auswirkungen auf Wirtschaft, Politik, Soziales oder Kultur. Damit will das geplante Zentrum für Grenzraumforschung mit seiner Expertise regionale Akteure bei Entscheidungsprozessen unterstützen. Konkret sind die Arbeiten an einem dreisprachigen Fachglossar sowie einer Online-Datenbank mit wichtigen Dokumenten der Grenzraumforschung ebenso fortgeführt worden, wie die Durchführung von wissenschaftlichen Seminaren und öffentlichen Podiumsdiskussionen rund um das Thema „Grenze“ und ihrer Herausforderungen.

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung hat in diesem Rahmen im Oktober 2020 das 6. Forum Großregion zum Thema „Aktuelle Herausforderungen der Raumentwicklung in der Großregion – die grenzüberschreitende Zukunftsvision als Antwort?“ durchgeführt, bei dem mit hochrangigen Akteuren der Raumentwicklung in der Großregion diskutiert wurde, welchen Beitrag das im Entstehungsprozess befindliche Raumentwicklungskonzept der Großregion (REGGR) für eine nachhaltige, zukunftsfähige Raumentwicklung in die Großregion leisten kann.

Der im Rahmen dieses INTERREG Projektes durch die Entwicklung digitaler Lehrangebote unterstützte Masterstudiengang „Border Studies“ hat sich mittlerweile mit der dritten Kohorte an Studierenden etabliert.

Das Projektkonsortium hat einen Verlängerungsantrag bei der INTERREG Genehmigungsbehörde um weitere eineinhalb Jahre eingereicht, der im Frühjahr positiv beschieden wurde, so dass an dem Aufbau und der Etablierung des Center for Border Studies weiter gearbeitet werden kann.

 

Ansprechpartner

Projektleitung: Dr.-Ing. Kirsten Mangels
Bearbeitung: M. Sc. Daniela Briegel

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