Kommunales Entwicklungskonzept mit touristischem Fachkonzept
für die Gemeinde St. Peter

Auftraggeber
Gemeinde St. Peter

Laufzeit
07/2006 – 03/2007

Projektbeschreibung

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung hat im Juli 2006 den Auftrag für die Erarbeitung eines kommunalen Entwicklungskonzeptes für die Gemeinde St. Peter im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erhalten. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Tourismus in der Gemeinde wird ergänzend ein touristisches Fachkonzept erstellt.

Die Zähringergemeinde muss sich den geänderten Rahmenbedingungen, zu nennen sind in diesem Zusammenhang insbesondere der demographische Wandel und der touristische Strukturwandel im Hochschwarzwald, stellen. Auch die rückläufige Zahl kleiner Familienunternehmen und die wachsende Konkurrenz der Kommunen um neue Betriebe und Einwohner sind Herausforderungen für die ländliche Gemeinde im Nordosten von Freiburg. Hinzu kommen eine angespannte Haushaltssituation und die Notwendigkeit örtliche Infrastruktureinrichtungen baulich zu erhalten oder weiterzuentwickeln.

Abb. 1: Blick auf St. Peter
Quelle: www.st-peter-schwarzwald.de

Der Lehrstuhl führt hierzu umfassende Analysen in allen derartigen Strukturbereichen (Bewohner, gewerbliche Wirtschaft und Handwerk, Dienstleistungsbereich, Tourismus, Infrastruktur u. a.) durch, die auch Befragungen von wesentlichen Interessensgruppen miteinschließen. So wurden beispielsweise während der Sommerferien Befragungen von Feriengästen und Naherholungs- bzw. Tagesgästen durchgeführt. Im Anschluss wird ein Stärken-Schwächen-Profil der Gemeinde erstellt auf dessen Grundlage Entwicklungsziele, insbesondere aus den Bereichen Bevölkerung/Wohnen, Wirtschaft/Arbeiten sowie Fremdenverkehr formuliert werden sollen.

Schließlich werden aus den Entwicklungszielen konkrete kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen abgeleitet, für die jeweils auch mögliche Träger benannt werden, die für die Umsetzung der Projekte verantwortlich sein können. Dadurch soll sichergestellt werden, dass möglichst viele Interessensgruppen an der Entwicklung der Gemeinde mitwirken und sich für entsprechende Bereiche verantwortlich zeigen. Hierzu kann auch auf den bereits bestehenden Strukturen, beispielsweise dem aus einer Zukunftswerkstatt hervorgegangenen HTH-Gewerbeverein, aufgebaut werden.

Die Bearbeitung ist auf neun Monate angelegt, so dass das Projekt im März 2007 mit der Vorstellung der Ergebnisse im Rahmen einer Bürgerversammlung abgeschlossen werden kann.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß
Dr.-Ing. Hans-Jörg Domhardt

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