Ecopark Emstek
Workshop zur Evaluation des interkommunalen Gewerbegebiets ecopark (Niedersachsen)

Projektbeschreibung

Am 11. März 2015 führte der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung einen eintägigen Workshop zur Evaluation des ecoparks in Emstek (Niedersachsen) durch. Der ecopark ist ein interkommunaler Gewerbepark und als Zweckverband organisiert, deren Beteiligte drei Kommunen (Cloppenburg, Emstek und Cappeln) sowie der Landkreis Cloppenburg sind. Die Teilnehmer des Workshops waren die 14 Mitglieder der Zweckverbandsversammlung.

Der ecopark befindet sich im ländlichen Raum zwischen Bremen und Osnabrück in nichtintegrierter Lage. Er verfügt über einen nahegelegenen Autobahnanschluss und über eine Gesamtfläche von ca. 300 ha, die vollkommen erschlossen ist, jedoch noch Entwicklungspotential für weitere gewerbliche Ansiedlungen hat. Der seit 1999 in der Vermarktung befindliche Gewerbepark sieht sich selbst als Standort für hochwertiges Gewerbe und Dienstleistungen und besitzt dazu auch ein eigenes Vermarktungskonzept.

Im Workshop ging es zunächst darum, die derzeit aktuellen Rahmenbedingungen und die Ausgangssituation im Landkreis Cloppenburg darzustellen. Zu den angesprochenen Themen zählten unter anderem Standortfaktoren wie die Verkehrsanbindung, die bisherige Branchenstruktur sowie die Verfügbarkeit von Flächen, Arbeitskräften und Absatzmärkten am Standort. Ferner wurden auch die Dienst- und Serviceleistungen, das Vertriebs- und Marketingkonzept, die Wettbewerbssituation sowie die Finanzstrategie analysiert. Die Diskussion wurde dabei durch die Vorstellung von bundesweiten Best-Practice-Beispielen ergänzt.

Den Abschluss bildeten die Diskussion eines Stärken-Schwächen-Profils sowie die Diskussion über die künftige Entwicklung des interkommunalen Gewerbeparks. Angesichts des hohen Wettbewerbs zwischen den Gewerbeparks in Niedersachsen ging es um Entwicklungsvarianten und eine fachliche Profilierung des ecoparks.

Der Workshop fand breite Zustimmung bei den Teilnehmern, da konkrete Entwicklungsperspektiven aufgezeigt wurden.

Ansprechpartner

Prof. Dr. Gabi Troeger-Weiß
Dr.-Ing. Kirsten Mangels
Dipl.-Geograph Sebastian Winter

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