Touristisches Mobilitätskonzept im Städtenetz „Mitten am Rhein”

Auftraggeber
Verbandsgemeinde Bad Breisig für das Städtenetz „Mitten am Rhein”

Laufzeit
April 2020 – März 2021

Projektbeschreibung

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung der Technischen Universität Kaiserslautern hat als einer von zwei Forschungspartnern das vom BMBF im Rahmen der Fördermaßnahme MobilitätsWerkStadt 2025 geförderte Projekt „Touristisches Mobilitätskonzept im Städtenetz „Mitten am Rhein“ die wissenschaftliche Begleitung inne.

Das vorrangige Projektziel ist die Erarbeitung eines integrierten touristischen Mobilitätskonzepts für das Städtenetz „Mitten am Rhein“. Es soll eine Strategie entwickelt werden, wie der Tourismus im Städtenetz mittels nachhaltiger Mobilitätsformen und in Kombination und mit Unterstützung von „smarten Informationen“ weiterentwickelt und so attraktiver gestaltet werden kann. Die touristische Mobilität leistet einen essentiellen Beitrag zum Erleben einer Urlaubsregion. Entsprechend wird der Kombination der Themen Mobilität und Tourismus im Städtenetz „Mitten am Rhein“, einem interkommunalen Kooperationsverbund von 11 Kommunen zwischen Bonn und Koblenz (Andernach, VG Bad Breisig, VG Bad Hönningen, Bendorf, VG Linz am Rhein, Neuwied, Remagen, Sinzig, VG Unkel, VG Vallendar und VG Weißenthurm) eine hohe Priorität eingeräumt.

Vorrangig sollen die Erreichbarkeiten innerhalb des Städtenetzes verbessert und der Zugang insbesondere zur touristischen Mobilität vereinfacht werden. Die zentrale Herausforderung besteht dabei darin, den Rhein als Grenze zu „überbrücken“ und das „Unterwegssein“ zum Teil der Erholung und des Urlaubserlebnisses werden zu lassen.

Im Rahmen des Projekts wird zunächst das touristische Angebot untersucht. Hierunter fallen neben der Bestandsaufnahme der touristischen Mobilitätsangebote (ÖPNV, Fähren, Fußwege- und Radwegenetz, etc.), auch die Identifikation von POIs (Points of Interest) und kultureller Anziehungspunkte. Diese werden anschließend auf Optimierungsmöglichkeiten (Anbindung und Verknüpfung untereinander) hin untersucht. Dies erfolgt zum einen mittels Analyse bereits vorhandener Daten und existierender Konzepte und zum anderen durch Workshops und (Experten-) Interviews.

Aus den gewonnen Erkenntnissen werden Umsetzungsideen für die zweite Phase des Wettbewerbs abgeleitet, welche sowohl die „klassischen“ als auch innovative und visionäre Mobilitätsformate abdecken und den Tourismus in der Region mittels eines überregional wahrnehmbaren Alleinstellungsmerkmals stärken sollen.

 

Ansprechpartner

Projektleitung: Univ.-Prof. Dr. habil. Gabi Troeger-Weiß
Bearbeitung: Dr.-Ing. Swantje Grotheer

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