Mythos. Menschen. Metropole. – Das Ruhrgebiet im Wandel Auf den Spuren des Strukturwandels im größten polyzentralen Ballungsraum von Deutschland

Exkursion ins Ruhrgebiet erfolgreich abgeschlossen

Der Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung führte in der Woche vom 10.-14.März 2014 unter dem Titel ” Mythos. Menschen. Metropole. – Das Ruhrgebiet im Wandel Auf den Spuren des Strukturwandels im größten polyzentralen Ballungsraum von Deutschland” eine Fachexkursion in das Ruhrgebiet durch, um in verschiedenen Terminen einerseits erfolgreiche Projekte vor Ort zu erfahren und andererseits in Fachgesprächen mit Experten die Erfolgsfaktoren und Hemmnisse des Strukturwandels zu diskutieren. Insgesamt nahmen 14 Studierende aus den Studiengängen „Stadt- und Regionalentwicklung“ sowie „Geographie“ unter Leitung von apl. Prof. Dr. H.-J. Domhardt und Dipl.-Ing. MSc Jonas Rakelmann teil.

Neben den umfassenden sozio-ökonomischen Veränderungen ist das Ruhrgebiet auch einem Wandel hinsichtlich der Regionalplanung und -entwicklung unterworfen. Nachdem die Zuständigkeit für die Regionalplanung mehr als 30 Jahre in drei Teilräume zersplittert war, liegt nunmehr eine gemeinsame Regionalplanung für das gesamte Ruhrgebiet beim Regionalverband Ruhr (RVR).

Auf dem Programm der Fachexkursion standen Besichtigungen von prägenden Zeugnissen der industriellen Vergangenheit und Beispiele des Wandels zur modernen Arbeits-, Wohn-, Freizeit- und Kulturregion. So wurden das Bergbaumuseum in Bochum, das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen sowie der ehemalige Hochofen auf dem Gelände der PHOENIX-Hütte in Dortmund besichtigt. Des Weiteren waren das CentrO in Oberhausen sowie die aktuellen Neuentwicklungen auf dem ehemaligen Stahlwerk PHOENIX von besonderem Interesse.

Zusätzlich erfolgten Gespräche mit Akteuren der Regional- und Kommunalentwicklung zu Einschätzungen der abgelaufenen Entwicklungen sowie zu zukünftigen Chancen und Grenzen der Regionalentwicklung im Ruhrgebiet. Neben einem Vertreter des RVR in Essen, den Stadtplanern bzw. Wirtschaftsförderern verschiedener Großstädte (Essen, Oberhausen, Dortmund) gab es einen sehr informativen Termin bei NRW.Urban, mit deren Vertretern über die Entwicklungen in Dortmund diskutiert werden konnte. Abschließend erfolgten die Besichtigung des Brückenparks Müngsten und ein Gesprächstermin bei der Bergischen Entwicklungsagentur in Solingen (zusammen mit der Stadt Solingen), bei dem die Chancen und Grenzen des Ansatzes der Regionalen in NRW als Instrument der Strukturpolitik erörtert wurden.

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